Heute ist Mittwoch, der 21. Oktober. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Ja, heute spielt mal alles mit im Tech-Sektor. Bullische Aussagen von Nvidia's Jensen Huang auf einer Rede in Berlin. SpaceX-Zahlen, die extrem fest sind mit sehr starken Wachstumsaussichten. JP Morgan verdoppelt die Kursziele auf 500 Dollar und Supermicro spricht von einem sehr guten Quartal. Ein Pre-Announcement, Umsatz und Bruttomargen werden deutlich über den Erwartungen liegen. Wir sehen auch hier eine vorbörslich-freundliche Tendenz. Auf der Schattenseite Netflix, die Aussichten wurden gesenkt und das Werbegeschäft kühlt ab. Die Kursziele sinken an der Wall Street und AT&T, hat eigentlich super Zahlen gemeldet, aber die Sorge, dass SpaceX in den Mobilfunkbereich vordringen will, Das hatte Elon Musk nochmals betont in dem Earnings-Core nach den Ergebnissen. Das setzt AT&T, Verizon und T-Mobile unter Abgabedruck. So, Guys, ja, da macht Börse doch endlich mal wieder ein bisschen Spaß. Wir sehen ein Comeback der AI-Werte, getrieben durch drei Storys. Einmal natürlich der deutliche Kurssprung bei den Aktien von SpaceX. Wir sehen den Wert etwa 8, 9 Prozent auf der Gewinnerseite nach den Zahlen, die sehr stark waren. Vor allen Dingen der Bereich Superintelligence über 830 Prozent Wachstum. Wir haben vor allem aber auch sehr bullische Aussagen zu der langfristigen Umsatzentwicklung und die Kursziele an der Wall Street explodieren. Bei JP Morgan wird das Kursziel mehr als verdoppelt für SpaceX von 240 auf 500 Dollar. Wir haben außerdem ein Pre-Announcement von Supermicro. Auch hier werden die Umsätze und die Bruttomargen eine ganze Ecke höher ausfallen als erwartet wegen der starken AI-Nachfrage. Und der dritte in der Runde, die Rede von Jensen Huang in Berlin, heute Morgen um 5 Uhr meiner Zeit, um 11 Uhr bei euch. Und natürlich war die Rede mal wieder bullish betont, dass das Wachstum im AI-Universum ungebrochen stark bleibt. Nvidia freundlich, SpaceX 9% hoch, Supermicro vorbörslich 13% hoch. Das trägt die Stimmung also im Nasdaq, der vorbörslich etwa 200 Punkte zulegen kann. Ich tauche gleich nochmal in diese Themenbereiche ein. Wir haben insgesamt auf Quartalszahlen außerhalb der AI und Tech-Werte sehr gemischte Reaktionen. SpaceX hat nochmal klargemacht, man will in den Bereich Wireless rein, also Mobilfunkservice in den Vereinigten Staaten. Obwohl AT&T sehr gute Zahlen gemeldet hat, verliert die Aktie über 4% mit dem gesamten Telekom-Sektor, also Verizon und T-Mobile auch mit auf der Verliererseite. Netflix verliert etwa 6%. Wegen der vor allen Dingen trüben Aussichten, der Werbebereich wächst auch langsamer als erwartet und die Analystenkommentare skeptisch. Die Sorge, dass das Momentum insgesamt nachlässt bei Netflix, wird durch die Aussichten angefacht. Also Netflix schwächer AT&T unter Druck, Philip Morris nach den Zahlen auch leicht auf der Verliererseite. Moody's, die Schattenseite des AI-Boom sozusagen, auch nach verfehlten Zahlen leicht auf der Verliererseite. Und es gibt einen Wert, bei dem ich nicht so richtig nachvollziehen kann, warum die Aktie schwächer notiert. Und zwar geht es hier um Intuitive Surgical. Die Zahlen waren eigentlich Ertrag, Umsatz, Margen besser als erwartet. Wir haben auch steigende Kursziele, aber die Aktie verliert nichtsdestotrotz an der Wall Street 6%. So, bleiben wir jetzt mal im AI-Universum und schauen uns mal im Detail die Zahlen von SpaceX an. Vor allen Dingen der Bereich Superintelligence beeindruckt mit 830 Prozent Wachstum. Wir haben einen Umsatzsprung im Vorjahresvergleich von 160 Prozent gesehen auf 14,6 Milliarden Dollar. Damit werden die Schätzungen der Wall Street deutlich geschlagen. Die lagen nur bei 12,8 Milliarden Dollar. Also die meisten Komponenten waren deutlich besser als erwartet. Wir haben... Nehmen wir mal die Highlights aus dem Earnings Call raus. Einige Faktoren, die aber besonders für die Kurs-Explosion heute mit verantwortlich ist. Und zwar betont Elon Musk in dem Earnings Call, dass die 100 Milliarden Dollar an jährlich wiederkehrenden Umsätzen. Annual Recurring Revenues, sollen zum Jahresende 2026, ist nicht mehr lange hin, 100 Milliarden Dollar Umsatz erreichen. Und er stellt in Aussicht, dass wir Ende kommenden Jahres hier bei jährlich wiederkehrenden Umsätzen bereits 500 Milliarden bis eine Billion Dollar erreichen könnten. Im ersten Quartal 2027 wird ein Umsatz von 33 bis 37 Milliarden Dollar angepeilt. 33 bis 37 Milliarden Dollar, das ist im Vergleich zu dem, was gerade gemeldet wurde, natürlich auch schon eine erhebliche Steigerung und die Wall Street hatte für das erste Quartal des nächsten Jahres ein Umsatzziel von 23,5 Milliarden, jetzt also 33 bis 37 Milliarden Dollar. Ein weiterer Faktor, die CapEx-Investitionen sind höher als erwartet und zwar deutlich höher. Im vierten Quartal rechnet SpaceX jetzt mit 35 bis 40 Milliarden Dollar an CapEx-Investitionen. Die Wall Street hatte gerade mal mit 22 Milliarden gerechnet. Es kommt aber ein Punkt hinzu, den die Wall Street begeistert und zwar betont das Management, dass die Skalierung, von Compute-Kapazität, teure Angelegenheit, daher auch die hohen CapEx-Investitionen, zum einen durch die starke Bilanz, im Zweifel durch den Zugang zu den Anleihemärkten und, jetzt kommt der entscheidende Satz, auch dadurch finanziert werden kann. Dass Compute sehr schnell monetarisiert werden kann und zwar in unter einem Jahr. Also man wird auch in der Lage sein, die CapEx-Investitionen durch den dadurch generierten Cashflow mit zu finanzieren. Also sehr positive, bullische Aussagen. Starlink Mobile hat ja nun vor, in den USA, in den Mobilfunkbereich aggressiv zu expandieren. Ich habe in den letzten Tagen oft darüber gesprochen, gestern Abend auch schon, dass letztendlich das nicht so leicht sein wird, wie SpaceX das darstellt. Das wird also mehr Zeit in Anspruch nehmen, aber das Schlagzeilenrisiko für den gesamten Sektor bleibt hoch. Und das ist genau der Grund, weshalb trotz der guten Zahlen bei AT&T, daran gibt es eigentlich nichts auszusetzen, der Wert heute unter Abgabedruck steht. Schauen wir uns die Analystenkommentare an bei SpaceX. Dann donnern hier die Kursziele nach oben. Cantor Fitzgerald sieht die Aktie bei 345 Dollar. Die Citigroup ist relativ konservativ mit 240 Dollar. Auch eine Kaufempfehlung. Wir haben JP Morgan, der Spitzenreiter. Das Kursziel wird mehr als verdoppelt auf 500 Dollar. In allen Bereichen wurden die Umsatzschätzungen geschlagen. Wobei der haupttreibende Faktor für die Aktie das zunehmende Wachstum im Bereich Superintelligence ist, die. Abgesehen davon geht SpaceX weiterhin davon aus, dass die Compute-Kapazität erheblich ausgeweitet wird. Ende des Jahres 2 bis 3 Gigawatt Compute-Kapazität und die Aussagen in dem Earnings Call signalisieren, dass die Compute-Kapazität weiterhin sehr, sehr stark ausgeweitet wird. Elon Musk spricht davon oder betont, er würde überrascht sein, wenn die Compute-Kapazität Ende kommenden Jahres bei unter 13 Gigawatt liegt, möglicherweise seien sogar 20 Gigawatt nicht ausgeschlossen. Das ist natürlich auch alles ein Signal, dass das Wachstum in diesem Segment erstmal anhalten wird. Die UBS hebt das Kursziel auf 230 Dollar an, die sind dann noch vergleichsweise konservativ, aber das erklärt, warum die Aktie JP Morgan und Superzahlen so stark im Plus ist. Bei Supermicro dann gestern Abend auch die Überraschung, ist ja in dem Bereich AI-Server unterwegs, hieft unter anderem damit auch Dell mit nach oben, die Aktie profitiert auch Und zwar betont man, dass das Septemberquartal, das erste Quartal für Supermicro, der Umsatz wird zwischen 18,5, also nehmen wir mal den Mittelwert, der Umsatz soll bei 19 Milliarden Dollar liegen. Die Wall Street rechnete mit 14,9 Milliarden Dollar, also ungebrochen starkes Wachstum, bei gleichzeitig weiter expandierenden Bruttomargen. Die sollen bei 12,25 Prozent liegen, wenn man den Mittelwert nimmt. 10,5 Prozent hat die Wall Street angepeilt. Also die tragenden Säulen des AI-Comebacks heute diese drei Werte, wobei nicht alles in diesem Universum positiv ist. Wir haben die Aktien von CATL in Hongkong 11% schwächer, weil das dritte Quartal enttäuschte. Wir haben das Datacenter-Unternehmen Day One, die überlegen, den Börsengang in den USA entweder zu verschieben oder zu kürzen, also das Volumen zu reduzieren. Wir haben Next DC, das ist ein Datacenter in Australien. Die Aktie ist auch eingebrochen, nachdem man die Finanzaussichten senken musste. Und N-Scale versucht, den Aktionären und auch den Mitarbeitern zu versichern, dass das Nachfrageumfeld nach wie vor sehr stark ist. Also es ist nicht alles perfekt. Der Nasdaq, wie gesagt, trotzdem 200 Punkte auf der Gewinnerseite. Jetzt kommen wir mal zu einem Kandidaten, auf den auch sicherlich viele gewartet haben. Und das ist Netflix. Die Nachrichtenlage bei Netflix bleibt ausgesprochen schwierig. Wir haben bei Netflix... Ein drittes Quartal, das zwar überwiegend im Rahmen liegt auf der Umsatzseite. Die operativen Margen waren auch ein bisschen besser, aber das Werbegeschäft enttäuscht. Man rechnet jetzt in diesem Jahr damit, dass die Werbeumsätze etwa 2,7 Milliarden erreichen werden. Das sind immerhin 300 Millionen weniger, als man erwartet hatte. Die Aussichten für das vierte Quartal würden auch leicht gesenkt. Und man muss sagen, letzte Woche gab es da schon so eine kleine Warnung, denn ein Unternehmen, das eine Woche vor den Quartalszahlen dann einfach mal 6% der Belegschaft entlässt und einen neuen Content-Chef beruft, eine Woche vor den Earnings ist kein gutes Omen und die Aktie ist jetzt heute Morgen dementsprechend im Minus. Ich muss jetzt selber lachen. Artificial Intelligence wird zu Super Intelligence oder Orange Intelligence, Der Begriff ist ja letztendlich anscheinend ja von Donald Trump ins Leben gerufen worden. Aber gut, Elon Musk macht da also mit. Es ist jetzt die Superintelligence, hört sich natürlich auch wirklich toll an. Superman Intelligence, die Aktie also, wie gesagt, SpaceX im Plus. Aber ich will nochmal zurückkommen zu Netflix und schauen wir uns hier nochmal die Analystenreaktionen an. Wir haben bei Barclays und ich finde, dass Barclays es eigentlich auf den Punkt bringt, Es gab Bedenken, dass, das Nutzer-Engagement, also wie lange schaut man sich Programme an bei Netflix und wie viele Leute, also wie stark ist das Engagement, geschaute Stunden sozusagen, das hat bereits nachgelassen und hat die Sorge angefacht, dass trotz der vielen neuen Inhalte das Momentum nachlässt. Und Barclays betont, nach diesen Zahlen wird vor allen Dingen das abkühlende Werbegeschäft die Sorge vor insgesamt nachlassendem Momentum nochmals anfachen. Und Barclays hat richtig gelegen, das Kursziel wird gesenkt auf 65, man bleibt nur beihalten. Bernstein war bei einer Kaufempfehlung, die Bank of America war bei einer Kaufempfehlung, Goldman Sachs war auch bei einer Kaufempfehlung, JP Morgan war auch bei einer Kaufempfehlung, und die rasieren jetzt alle die Kursziele und sagen, oh Happy Days, irgendwann werden sie kommen, wir bleiben bei den Kaufempfehlungen. Bernstein senkt das Kursziel auf 80, Bank of America auf 90, Goldman auf 84 und JP Morgan auf 81 Dollar. Also Bank America senkt auch die Aussichten auf der Umsatzseite und es gibt kurzfristig einige Belastungsfaktoren, aber man bleibt bei der Kaufempfehlung, also die Aktie ist auf der Verliererseite. So, das sind mal die Highlights bei den Standardwerten. Wir haben ansonsten, AT&T, wie gesagt, mit wirklich guten Zahlen. Wenn man sich das so anschaut, müsste die Aktie eigentlich heute steigen. Der Ertrag pro Aktie liegt knapp 8-9% über den Schätzungen. Der Umsatz lag auch mit 5% Wachstum solide über den Schätzungen. Der verfügbare Cashflow im Rahmen der Erwartungen, der Zugang an neuen Internetkunden, auch über den Erwartungen. Es gibt einen Haken, die Netto-Neuzugänge bei Mobilfunkkunden, die lagen bei 379.000, etwa 8.000 weniger als erwartet. Die Jahresprognosen wurden angehoben, auch das ist eigentlich gut und die geplanten CapEx-Investitionen gesenkt. Also eigentlich genau der Cocktail, der die Aktie anfachen müsste, aber die SpaceX-Meldung, die Sorge vor SpaceX überschattet die guten Earnings. Bei United Air hatten wir Ergebnisse, die verfehlt haben und das vor allen Dingen wegen der Treibstoffkosten. 62 Prozent Sprung bei den Treibstoffkosten infolge des Irankriegs und der Ukraine-Russland-Auseinandersetzung. Man sagt, das wird sich im vierten Quartal fortsetzen. Das Umsatzwachstum wird an Dynamik gewinnen, aber das zunehmende Umsatzwachstum wird mehr als ausradiert auf der Ertragsseite durch die sehr starken Wachstum. Treibstoffkosten und die Spanne bei den Ertragsschätzungen ist so weit, dass man sich den Mittelwert wirklich sparen kann. Das ist absoluter Humbug. Die Spanne liegt jetzt bei 50 Cent bis 1,75 Dollar Ertrag pro Aktie. Naja, es könnte so irgendwo zwischen Nord- und Südpol liegen. Es steht so oder so fest, dass selbst das obere Ende dieser extremen Spanne die Schätzungen verfehlen wird. Die lagen nämlich bei 1,89 Dollar. So, Capital One, ganz gute Nachrichten auch für den gesamten Sektor. Wir sehen bei Capital One, großer Kreditkartenkonzern, der gerade auch Discover mit. Quasi absorbiert, der Ertrag besser als erwartet, sehr gute Kostenkontrolle und ganz wichtig, die Rückstellungen für mögliche Kreditschieflagen lagen unter den Erwartungen des Marktes und zwar werden die Schätzungen der Wall Street um 700 Millionen Dollar verfehlt, also niedriger als geschätzt. Da geht also ein Durchatmen durch die Reihe und der Wert kann dementsprechend profitieren. So, jetzt, ich habe Moody schon angesprochen, unter den Erwartungen, Ertrag und Umsatz, Jahresprognosen werden bestätigt, hilft der Aktie aber nicht. Und bei Philip Morris, Ertrag über den Schätzungen, organisches Wachstum auch. Aber die Kommentare des Managements, Es bleiben Risikofaktoren verursacht durch den Konflikt im Nahen Osten und das überschattet die Aktie heute. Bei Intuitive Surgical verstehe ich es nicht. Die Aktie ist 6% runter, aber der Umsatz, der Ertrag pro Aktie, die Anzahl der Behandlungen, alles besser als erwartet. Und wenn man sich die Analysten-Kommentare anschaut, sind die heute auch eigentlich überwiegend bullish. Wir haben hier Barclays hebt das Kursziel auf 500 Dollar an. Von 485 und sagt, das Unternehmen hat in allen Punkten geliefert, also in anderen Worten, es waren gute Zahlen. Man sagt, dass die Procedures, die Anzahl der durchgeführten Behandlungen, hat die soliden Ergebnisse teils ein bisschen überschattet. Das scheint der Grund zu sein, die Aktie auf der Verliererseite, aber nichtsdestotrotz hat Barclays die Kursziele angehoben. Ich gehe gleich nochmal zurück zu den Makro-Themen, ganz kurz mal einen Blick auf heute Abend, weil heute Abend wichtig sein wird. Wir haben IBM, wir haben LAM Research, wir haben SAP mit den Zahlen, heute wieder weiter steigende Kursziele für ServiceNow. Texas Instruments meldet heute Abend auch, aber das Highlight wird Meta-Plattform sein. Man erwartet sehr starkes Wachstum. Die große Frage im Raum, the elephant in the room sozusagen, ist die Frage, ob Meta, und ihr könnt sicherlich nicht mehr hören, weil ich darüber die letzten Tage oft gesprochen habe, mit dem Wert über 30% im Plus, gibt es eine Kapitalerhöhung. Das ist das Fragezeichen. Man will im nächsten Jahr 65% des Umsatzes in CapEx investieren. Die Aktie ist so stark gestiegen, nutzt man the window of opportunity. Und wenn man das macht, was würde das bedeuten für den Börsengang von Anthropic? So, das wird heute Abend das Highlight sein. Wir haben ansonsten am Donnerstag noch Ergebnisse vorbörslich von Spotify. Nach dem Closing dann Donnerstagabend Western Digital. Die werden hier mit im Fokus stehen. Ich schiebe jetzt mal das Marco-Gedöns auf das Ende hin. Wir hatten gestern Kursanbrüche bei GE und bei GM. Heute eigentlich trotz auf den ersten Blick gute Zahlen. JP Morgan senkt die Ziele für GE Aerospace heute Morgen auf 375 Dollar und sagt, das Umfeld bleibe insgesamt herausfordernd für den Sektor und auch für GE Aerospace. Ironischerweise hält man an der Kaufempfehlung aber fest. Morgan Stanley senkt das Kursziel auf 375 Dollar, hält auch an der Kaufempfehlung fest. Und hier betont man, dass die Kommentare des Management zu den Aussichten für die Aktie eher den Boden darstellt als die Decke. Bei GM auch super Zahlen, gestern Aktie sehr schwach, unter anderem wegen der Aussichten, der Kommentare des Managements. Barclays senkt das Ziel auf 105, bleibt bei der Kaufempfehlung und sagt, Das Management hat letztendlich gesehen, aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise und Inputkosten die Erwartungen für 2027 nach unten geredet. Goldman Sachs senkt das Ziel auf 96, bleibt auch bei der Kaufempfehlung und sagt, dass die... Die Kostenbasis steigende Inputkosten, die Aussichten für 2027 gefährden. Morgan Stanley senkt das Kursziel auf 95 Dollar und sagt auch, es waren die vorsichtigen Aussagen des Managements, die die Aktie eingefasst, eingefangen haben gestern. Hier sagt man allerdings, die Reaktion der Aktie gestern sei überzogen gewesen. So, 3M, gestern Spitzenreiter im Dow, heute weiter steigende Kursziele, Bernstein auf 191 Dollar, JP Morgan auch auf 191 Dollar, Netflix haben wir schon durchgesprochen, ServiceNow, gestern gab es schon Kursempfehlungen, steigende Kursziele und Kaufempfehlungen, heute Truist, ServiceNow Kursziel, jetzt 180 Dollar im Vorfeld der Ergebnisse, die nächste Woche gemeldet werden und man bleibt bei der Kaufempfehlung. Atlassian hatte gestern auch viele Kaufempfehlungen, heute wieder dieses Mal auch von Truist, Kursziel wird gewaltig angehoben. Spannende Story auf 250 Dollar von 185 im Vorfeld der Ergebnisinfrastruktur, Softwareunternehmen. Hier sei Atlassian gut aufgestellt. Gestern hieß es bei einem anderen Analysten, das sei eine der Softwareaktien, die am stärksten mispriced sind, also in anderen Worten zu skeptisch eingestuft werden. So, ganz kurz noch ein Blick auf die Macro-Story und hier haben wir vor allen Dingen eine Headline im Wall Street Journal, die spannend ist. Brent ist bei über 111 Dollar, das am Rande erwähnt, Öl bleibt also kritisch. Das Wall Street Journal berichtet erneut, dass jetzt die Ölexporte aus dem Nahen Osten, erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs wieder über dem Niveau liegen, vor Beginn des Kriegs, unter anderem dank der militärischen Eskorte durch die Vereinigten Staaten. Das ist eine teure Angelegenheit letztendlich. Aber neben diesen militärischen Eskorten und der Lieferung durch Pipelines sind Ölexporte über dem Niveau vor Beginn des Kriegs. Das stellt natürlich dann die Frage in den Raum, ob die Ölpreise nicht niedriger sein sollten. Ja, die Financial Times berichtet dafür, dass Netanyahu Druck macht. Er möchte weitreichende Angriffe auf den Iran wieder ausweiten und hat das Militär in Israel quasi aufgerufen, sich auf eine umfangreiche Offensive vorzubereiten. The Atlantic berichtet, dass Donald Trump Jr., Ich weiß nicht, warum sie den jetzt zitieren, aber gut. Offen ist, quasi dagegen ist, gegen eine Ausweitung, Wiederaufnahme des Konflikts. So, ansonsten haben wir das Thema Russland noch mit in den Schlagzeilen. Selenskyr hat jetzt wieder Zugang zu der Überwachungstechnologie und der Intelligent-Sharing-Technologie, kann also damit in Russland gezielter angreifen. Und es heißt im Wall Street Journal, dass Putin eine aggressivere oder aggressivere, Hybridangriffe gegen NATO-Staaten genehmigt hat. Jetzt keine erfreudige Nachricht zum Schluss, aber Öl, wie gesagt, bleibt spannend. Vielleicht haben wir hier das Potenzial eines Rücklaufs. So, guys, damit mache ich an dieser Stelle mal Schluss. Ich wünsche euch einen guten Start in den Handelstag. Wir sehen uns heute Abend wieder mit den Zahlen von Meta. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.