Heute ist Freitag, der 23. Oktober. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Ja, gestern wurde der Nasdaq rasiert, heute wird der Dow Jones rasiert. Und der Abgabedruck im Tech-Sektor bei den AI-Werten hält zunächst einmal an. Anscheinend laufen die Bewertungsniveaus von OpenAI und Anthropic weiter zurück. Außerdem hört man, dass die Finanzierungskosten für 40 Milliarden Dollar an Anleihen, die SpaceX ausgeben wird, die Renditen, die man dafür bieten muss, die Zinszahlungen, werden deutlich höher sein als in der Vergangenheit. Außerdem munkelt Barron's, das Anlegermagazin, das Meta vor Jahresende eine Kapitalerhöhung im Volumen von 40 Milliarden Dollar umsetzen könnte. Trotz der sehr guten Zahlen bei Western Digital und Bloom Energy geht es im Tech-Sektor weiter bergab. Und wir sehen, dass sich die Wolken im Einzelhandelsbereich weiter verdichten. Decker's Outdoor, dahinter steckt unter anderem Hoka und Ag. 4% auf der Verliererseite nach dem Opening. Die Aussichten enttäuschen. Das erste Mal seit fast 5 Jahren wird das Management die Umsatzziele verfehlen. So, ja, Gott sei Dank ist Freitag, nicht wahr? Denn es ist der letzte Handelstag der Woche und der Schmerz wird dann zwangsläufig ein Ende nehmen, damit wir uns am Wochenende mal entspannen können. Also, wir haben eine Wall Street erneute unter Abgabedruck der Nasdaq-Schwächer. Keine Erholung, obwohl wir gestern den größten Abverkauf hatten bei KI-Werten seit Juni. Wir haben den SOX Semiconductor Index, den Halbleiter Index, der heute die 200-Tage-Linie testet, also den langfristigen Aufwärtstrend. Wenn man sich jetzt die Dynamik des Abverkaufs mal anschaut, Tech Momentum Wert, ich hatte das gestern in der Closing Bell, dann haben die mittlerweile über 43% verloren. Auch wenn der S&P Equal Rate Index und der S&P so weit von den Hochs noch gar nicht entfernt sind, aber das Blutbad im Tech-Sektor ist. Mittlerweile ziemlich dramatisch und wir sehen, dass gute Zahlen bei Western Digital oder bei Bloom Energy auch diese Werte wieder nicht anheben können. Wir haben Abgabedrucke in diesem Sektor. Das liegt auch daran, dass sich die Nachrichtenlage weiter eintrübt, zumindest was die Bewertungsniveaus betrifft. Hier sehen wir letztendlich, dass OpenAI laut Medienberichten eine 30 Milliarden Dollar Finanzierung über die Bühne gebracht hat, aber zu einer Bewertung von 1,25 Billionen Dollar. Angepeilten wurden 1,5 Billionen Dollar. Die Bewertungsniveaus laufen hier also langsam zurück. Ähnliches hören wir zu Anthropic. Ursprünglich hatte man 2 Billionen Dollar angepeilt. Mittlerweile liegen wir bei 1,5 Billionen Dollar. Und wenn man wirklich vor Thanksgiving an die Börse gehen will, dann müsste jetzt quasi umgehend das S1-Filing hinterlegt werden. Also die Finanzen müssten veröffentlicht werden. Wie Anthropic in einem solchen Börsenumfeld ein IPO über die Bühne bringen will, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Wir haben auch die Meldung zum Beispiel, dass SB Energy im Vergleich zu Anthropic und OpenAI ein Winzling, die werden jetzt den Börsengang verschieben auf Dezember, möglicherweise auch erst auf Anfang 2027. Das sind nicht die einzigen Hiobs Botschaften über zurücklaufende Bewertungsniveaus. Wir haben das Anleger Magazin Barronz. Hier wird berichtet, dass Meta eine Kapitalerhöhung von bis zu 40 Milliarden Dollar plant. Und die Kapitalerhöhung könnte noch vor Jahresende über die Bühne gehen. Wir haben ja eine neue Aktienklasse, die ausgegeben wird. Stimmrechtslos, sehr wahrscheinlich, dass das auf dieser Plattform ausgeübt wird, um die Stimmrechte von Mark Zuckerberg nicht zu verwässern. Kapitalerhöhung könnte also schon vor Jahresende kommen. und angeblich überlegt auch Berkshire Hathaway hier mit an Bord zu sein. An der Wall Street gibt es eine alte Weisheit. Wer glaubt, schon alles zu wissen, hat meistens ein Problem. Und wenn du die Schlagzeilen liest, erst recht. Deshalb verbringe ich seit über 30 Jahren einen ziemlich großen Teil meines Tages damit, Informationen zu sammeln, Zusammenhänge zu verstehen und herauszufinden, was wirklich wichtig ist. Denn gute Entscheidungen brauchen gute Informationen. Und davon haben wir heute gleich eine doppelte Portion. 80 Jahre Handelsblatt, 100 Jahre Wirtschaftswoche zusammen, 180 Jahre unabhängiger Wirtschaftsjournalismus. Ja, da kann selbst die Wall Street nicht mithalten. Und jetzt gibt es die beiden Schwergewichte im Doppelpack, Handelsblatt und Wirtschaftswoche digital in einem Abo. Das Beste, zwölf Monate lang mit 50% Rabatt. Zwei starke Wirtschaftsmedien zum halben Preis. An der Börse würde man sagen, ein ziemlich attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. Das Angebot gilt übrigens nur bis zum 3. November. Alle Infos findet ihr in den Shownotes unter handelsblatt.com-das-Wirtschafts-Abo. Bei SpaceX bereitet man sich auf die Ausgabe von 40 Milliarden Dollar an neuen Verbindlichkeiten vor. Und hier schreibt Semaphore, ein US-Mediendienst, dass die Zinsen, die SpaceX dafür zahlen wird, wesentlich höher sein werden als bei vergangenen Finanzierungsrunden. Also wohin man auch schaut, der Zugang zu Kapital ist schwieriger geworden. Ob jetzt durch Börsengänge, durch Kapitalerhöhung oder durch die Ausgabe von Verbindlichkeiten. Und das ist im Prinzip der Hauptbelastungsfaktor für den gesamten Sektor. Denn wenn die Bewertungsniveaus zurücklaufen bei Anthropic und Open AI, Sonnensystem des AI-Sektors, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es selektiv eben durchaus auch Reduktionen bei den CapEx-Investitionen geben wird. So, wenn man sich jetzt die Zahlen also von Western Digital und von BE, also, Bloom Energy, mal anschaut, dann geht es hier eben weniger um das abgelaufene Quartal oder die Aussichten für das laufende Quartal, sondern in Frage steht, ob wir Zenitwachstum erreicht haben, Zenitmargen erreicht haben. Ich muss sagen, stückweit staune ich etwas, denn wir sehen, wenn man sich die Zahlen anschaut, nach wie vor eigentlich keine wirklich klaren Signale, dass Zenitwachstum erreicht ist. Micron, Marvell, you name it, waren alle sehr stark. Wir haben Oracle, den Analystentag jetzt auch in Kürze, der sehr wichtig sein wird. Und wenn man sich jetzt die Zahlen von Western Digital mal anschaut, Mars-Männchen landet auf der Erde. Hallo. Der kleine grüne Markus. Hallo. Hat also keine Ahnung, was um ihn herum passiert. Und sagt, hallo Western Digital, zeig mir mal deine Zahlen. Da musste eigentlich das Mars-Männchen sagen, oh, beißetipp. Denn rein reduziert nur auf die Zahlen. Gibt es da eigentlich nichts auszusetzen. Wir haben einen Ertrag pro Aktie von 4,64 Dollar, geschätzt wurden 4,10 Dollar. Der Umsatz ist um 55 Prozent gestiegen im Vorjahresvergleich, lag mit 4,4 Milliarden auch solide über den Schätzungen. Die Aussichten wurden angehoben auf der Ertrags- und auf der Umsatzseite und zwar erheblich angehoben und das Fiskaljahr 2027 startet ausgesprochen stark. Was macht die Aktie? Sie sinkt. Und bei Bloom Energy essentiell genau das Gleiche. Der Ertrag pro Aktie liegt so etwa 25% über den Schätzungen. Umsatz 1,24 Milliarden, 140 Millionen höher als erwartet. Margen viel stärker als erwartet. Jahresprognosen angehoben CapEx Prognosen auch angehoben, das ist richtig aber jetzt muss man sich mal bei Bloom Energy vor Augen halten, wir haben jetzt das dritte Mal, dass die Prognosen für das Gesamtjahr angehoben werden, das ist schon echt wuchtig, was macht die Aktie, Sie sinkt. Wir haben sehr viele Analysten-Kommentare. Ich finde, da sieht man auch, wie all over the place alle sind. Wir haben BTIG, die senken das Kursziel von Bloom Energy auf 250 Dollar von fast 300. Aber man bleibt bei der Kaufempfehlung und sagt, kurzfristig könnte Margendruck aufkommen, weil man eben die Kapazitäten ausweitet. JP Morgan senkt das Kursziel auf 292 Dollar, bleibt auch bei der Kaufempfehlung und sagt, naja, wir haben das Kursziel deshalb gesenkt, weil im gesamten Sektor die Multiples, die Bewertungsniveaus, zurücklaufen. Und, jawohl, man hat zum dritten Mal in diesem Jahr, Fiskaljahr 26, die Prognosen angehoben. Morgan Stanley hebt das Kursziel an auf 335 Dollar, bleibt bei der Kaufempfehlung eben auch aus diesem Argument dreimal schon Prognosen angehoben. So, und jetzt schaut euch mal die Spanne an. O, BTIG 250, der andere 335. Das ist schon eine relativ weite Spanne. Und die Aktie eben trotzdem auf der Verliererseite. Bei Western Digital. Western Digital, so ist es besser auszusprechen. Goldman Sachs senkt das Ziel auf 540, bleibt bei neutral. Morgan Stanley auf UBS senkt das Kursziel auf 435, bleibt bei neutral. Morgan Stanley Bullish hebt das Kursziel an auf 668 und sagt, Dezemberquartal, Ertrag pro Aktie wird 13% über den Erwartungen des Marktes liegen. Das ist ordentlich. Goldman Sachs sagt, ja, wir haben kurzfristig wegen der Ausweit mit der Kapazitäten, könnte die Aktie ausbremsen. Und das sagt essentiell die UBS auch. Rising CapEx, Accelerating Industry Supply, also insgesamt nimmt in der Industrie das Angebot zu. Und das ist eben genau diese Thematik. Wenn die Branche insgesamt Kapazitäten ausweitet, bedeutet das langfristig betrachtet eben auch Margendruck. Wir haben keine Earnings Bubble, wir haben eine Margen Bubble, das muss man sich immer wieder vor Augen halten. Und ihr seht, dass insgesamt damit eben, also wie gesagt, Marsmännchen landet auf der Erde. Keine Ahnung, was um ihn herum passiert. Aber das Marsmännchen sah da und sagt, wir schauen uns jetzt mal ganz gezielt nur Bloom Energy auf der Erde an. Nur Bloom Energy. Mega Zahlen. By the dip. Aber wenn man eben das ganze gedönst drumherum noch mit reflektiert, right? Schlechte Stimmung. Und die Stimmung hat sich grundlegend verändert und man kann das ja schrittweise sehen. Guys, wir haben März, April schon einen riesen Blutbad gehabt bei den Halbleiteraktien nach dem Mega-Mars-Flug und dann eben seit Micron sukzessive geile News, sell the news. Geile News, sell the news. Oh, fünf Minuten mal gestiegen, sell the news. Die Stimmung hat sich hier einfach grundlegend geändert und wir haben heute Morgen in der Financial Times auch Berichte, dass Culpers, eine der größten Pensionskassen in den Vereinigten Staaten, das ist die Pensionskasse von Kalifornien, reduziert die Gewichtung in Mega-Cap-Tech-Aktien aufgrund von Bedenken, Bewertungen und exzessive Ausgaben. Also jetzt rennen da natürlich viele rum mit unglaublich viel Schaden mittlerweile. Wie gesagt, der Sektor hat richtig geblutet. Und das lastet natürlich auf diesen Wert. Da sitzen dann viele und sagen, oh, ich will jetzt mal meine Verluste wettmachen und so. Und kannst dich doch daran erinnern, wie böse die Aktie zu mir war und so. Da kommt die ganzen psychologischen Faktoren noch mit hinzu. Ein erfolgreicher Börsengang von Anthropic würde das in weiten Teilen wirklich ändern. So, jetzt haben wir heute. Noch Verbrauchervertrauen für den Oktober um 16 Uhr eurer Zeit. Wir haben um 15.45 Uhr, das wird auch wichtig sein, Flash PMIs für den Oktober, also Einkaufsmanagerindex für den Oktober sozusagen, auch wichtig und nächste Woche, da müsst ihr euch wieder anschnallen, nächste Woche ist der Superbowl der Earnings, Zenit der Ertragssaison. Wir haben Boeing am Dienstag, wir haben PayPal-Dienstag, Coca-Cola-Dienstag, wir haben Dienstagabend dann SK Hynix, Seagate Technologies, wir haben Teradyne und Visa, wir haben Mittwoch General Healthcare, GE Healthcare und GE Vinova. Mittwochabend Chipotle, Ebay, Ford, FedEx, Fortinet, Google am Mittwochabend, Honeywell, Aerospace, Microsoft Mittwochabend, ServiceNow Mittwochabend. Der Mittwoch wird also besonders wichtig sein. Donnerstag, morgen dann Caterpillar, IlaLily, Mastercard, Caterpillar auch AI, anlehnend wichtig. Donnerstagabend dann Amazon, Coinbase, Reddit, Sandisk, Twilio. Also wird ein ziemlich wilder Ritt wieder in der kommenden Woche sein und wir haben nächste Woche eben auch Analystentag bei Oracle, der vier Beachtung finden wird. Außerhalb des Tech-Sektors nehmen die Wolken leider auch ein bisschen zu und das ist so ein bisschen die Sorge, dass. Der Gesamtmarkt, der S&P, wie gesagt, über 40% der Aktien schon im Bärenmarkt, viele Risiken mit eingepreist und so. Also kannst du bei dem S&P Equal Weight Index und selektiv bei einigen Standardwerten langsam wieder auftanken. Aber es wird eben auch wichtig sein, dass die Risiken einer Rezession nicht steigen. Das formuliere ich mal ganz bewusst so, weil zwischen wir kriegen eine Rezession und zwischen die Wahrscheinlichkeit einer Rezession steigt, ist noch ein Unterschied. Aber die Risiken scheinen zuzunehmen, auch wenn man sich die Zahlen in dem Sektor mal anschaut. American Express heute auf der Verliererseite auf den ersten Blick gute Zahlen. Ertrag pro Aktie besser als erwartet. Jahresprognosen werden angehoben. Aber. Nur auch im letzten Quartal wegen einer niedrigeren Steuerrate, 18% statt 24% im letzten Jahr. Da kann man immer so ein bisschen munkeln und schieben, damit die Zahlen besser aussehen und geringere Rückstellungen für Kreditschieflagen. Das ist zumindest mal eine gute Nachricht. Aber wenn ihr mal den Teppich anhebt, die Aktivitäten mit Geschäftskunden wachsen langsamer als erwartet. Die Aktivitäten mit US-Verbrauchern wachsen langsamer als erwartet. Die Betriebskosten steigen dafür schneller als erwartet. 9%. Also das ist nicht perfekt und American Express, vor allem nachdem Capital One ja ganz gute Zahlen gemeldet hat, steht dementsprechend heute auf der Verliererseite und ein Wert. Den es heute auch sehr stark treffen wird, ist Decker's Outdoor. Dahinter stecken Hoka und unter anderem auch Ag. Zwei sehr, sehr starke Marken hier in den Vereinigten Staaten. Und man muss sagen, es ist eine echte Seltenheit, dass Decker's nicht in der Lage ist, die Umsatzziele einzuhalten. Um genau zu sein, ist es das erste Mal seit mindestens fünf Jahren, dass Deckers die Ziele nicht treffen kann. Piper Sandler empfiehlt die Aktie jetzt zum Verkauf, also eine Abstufung mit einem Kursziel von nur noch 75 Dollar. Goldman Sachs sieht die Aktie auch nur noch bei 75, auch mit einer glatten Verkaufsempfehlung. Und man darf halt eins nicht vergessen, das habe ich gestern in der Closing-Belle schon diskutiert. Ach, guck mal hier, die Aussichten, der Ertrag pro Aktie wird bei den Aussichten über den Erwartungen liegen. Ja, Pustekuchengeist. Ihr müsst leider die Zollrückerstattungen rausrechnen. Und wenn ihr das tut, dann verfehlen die Ertragsaussichten. Ist bei Deckers also wirklich enttäuschend. Und wenn so ein Unternehmen wie Deckers mit Ugg und Hoka nicht liefern kann, ist das in Zweifel auch kein gutes Omen für den Einzelhandel insgesamt. Und schaut euch die Woche mal an. Louis Vuitton hatte schlechte Zahlen. Hermes schlechte Zahlen. Caring hat es in Europa getroffen. Gucci umsetzt im letzten Quartal minus 6 Prozent. Minus 3 Prozent wurden erwartet. Der Bereich Juwelen, Schmuck, der lief etwas besser als erwartet, aber Management warnt, das Makro-Umfeld hat sich weiter verschlechtert und. Volvo, Volvo Car, in Europa auch sehr schwach, die Umsätze in China und Volvo Car ist ja im chinesischen Besitz, nur so am Rande erwähnt, die Umsätze in China sind um fast 50% eingebrochen. Und das Management sagt, China ist für westliche Autohersteller tot. Das war einmal, also sehr deutliche Aussagen. So, ich will zum Schluss nochmal ganz kurz die Telekom-Werte ansprechen. Wie war das noch? Ja, Schlagzeilenrisiko hat zugenommen. Vorsicht mit Buy the Dip und heute sehen wir warum. Wir haben Medienberichte bei Bloomberg, dass SpaceX mit dem Funkturm-Konzern Crown Castle spricht. Man will Zugang bekommen zu mindestens 80.000 Funktürmen landesweit in den Vereinigten Staaten, um Starlink Mobile zu einem ernsthaften Wettbewerber von AT&T, Verizon und T-Mobile auszubauen. Man führt mindestens Gespräche mit Crown Castle. Ist das Schlagzeilenrisiko wieder da und der Sektor müsste erneut unter Druck geraten. Also kein einfaches Umfeld in diesem Sektor. Und ganz kurz nochmal auf die Makroebene. Wir haben das ganze Gedöns der Iran warnt, dass man zivile Ziele und Energieinfrastruktur anvisieren wird. Im gesamten Nahen Osten sollten die USA oder Israel erneut angreifen, so das Wall Street Journal. Wir haben Mike Walz, der US-Botschafter zur UN ist, der warnt, dass Washington sich darauf einstellt, für eine sehr lange Zeit den Konflikt mit dem Iran aufrechtzuhalten. Gleichzeitig haben wir bei Reuters die Meldung, dass jetzt die ersten Diesel-Tankschiffe aus Russland in Richtung USA steuern, weil die USA ja hier Diesel aufgekauft haben. Ich meine, für mich immer noch der absolute Wahnsinn. Jetzt kaufen die USA, also erst gibt es Sanktionen auf Russland. Dann droht man der ganzen Welt, wenn ihr euch nicht dran haltet, dann werden wir euch auch sanktionieren. Dann sagt Onkel Trump, ach ja, ich kaufe jetzt mal ihr Diesel. Finanziert damit Putin. Putin finanziert durch die Hintertour dann wieder den Iran. Und die USA kämpfen gegen den Iran. Also es ist ein vollkommener Irrsinn, was hier Washington veranstaltet. Und da kommt mir wirklich die Galle hoch, wenn ich das höre. Zum Schluss noch ein kurzer Blick auf die Analystenkommentare. Chipotle bei Mitsuo, Kursziel gesenkt auf 37 Dollar. Man bevorzugt Brinker, Estee Lauder, Piper Sandler gibt das Kursziel auf 125 Dollar an mit Übergewichten. Wir haben SAP, bei Barclay steigt das Kursziel auf 288. Nach den Zahlen in dieser Woche Goldman Sachs. 29. Oktober ist der Investorentag bei Oracle. Goldman Sachs senkt das Kursziel von Oracle auf nur noch 206 Dollar von 240 Dollar. In diesem Sinne, ich wünsche euch ein spitzen Wochenende. Wir sehen uns, bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.