Heute ist Donnerstag, der 29. Oktober. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Ein harter Handelstag für die Tech-Werte. Google startet mit einem Verlust von 12% in den Tag. Caterpillar zeitweise auch 12% im Minus. ServiceNow gibt fast ein Viertel des Börsenwertes ab und Fortinet ebenfalls über 26% im Minus. Schuld daran sind die Quartalszahlen vor allen Dingen Bedenken, dass der Zenit im AI-Boom erreicht sein könnte. Bei Microsoft und bei Google lagen die CapEx-Investitionen unter den Erwartungen. Oracle hatte gestern signalisiert, dass im Fiskaljahr 2029 ein Zenit bei den CapEx-Investitionen erreicht sein könnte. Außerdem betont Caterpillar, der Baumaschinenkonzern, der anlehnt auch an den Bau von Datacenter, dass das Umsatzwachstum in dem jetzt angebrochenen Quartal im Vorjahresvergleich nur moderat ausfallen wird. Die Wall Street hatte mit fast 14 Prozent gerechnet. Also ein blaues Auge für Tech-Investoren. Die Erholung der letzten Tage geht hier in Flammen auf. So, ja, heute wird es an der Wall Street sehr ungemütlich, vor allen Dingen bei den Tech-Werten. Wir sehen Einbrüche bei Fortinet von 26%, ServiceNow 18%, Google 11%, Caterpillar 11% Einbrüche nach den Zahlen. Der AI-Trade fängt auch an zu wackeln, nachdem gestern Oracle signalisiert hat, dass die Investitionen im Fiskaljahr 2029 einen Zenit erreicht haben dürften. Parallel dazu lagen gestern die Kapazitätsinvestitionen bei Microsoft und bei Google unter den Erwartungen der Wall Street, obwohl Microsoft betont, dass dies kein Signal dafür sei, dass man fortan weniger investieren wird. Ist es eher eine Timing-Frage. Aber nichtsdestotrotz sind insbesondere die Aktien der Neocloud-Unternehmen, aufgrund dieser Entwicklungen heute in Flammen aufgegangen. Ich möchte mich, bevor ich das ganze Marco-Thema annehme, erstmal auf die wichtigen Tech-Ergebnisse fokussieren und. Sicherlich wird euch das nicht wundern, Google ist das Hauptgesprächsthema bei uns heute an der Wall Street. Es geht dabei weniger um den Ertrag pro Aktie, der aufgrund von Investmentverlusten die Erwartungen verfehlt hat. Das sind einmalige Faktoren. Es sind andere Punkte, die die Wall Street beschäftigt. Und zwar vor allem der Search-Bereich, Google Search, der Umsatz 63,3 Milliarden und die Wall Street hatte mit 64,8 Milliarden Dollar gerechnet. Auch die YouTube-Werbeumsätze lagen leicht unter den Erwartungen des Marktes. Es ist das erste Mal seit fünf Jahren, dass letztendlich der Search-Bereich die Erwartungen verfehlt. Man betont zudem, dass in dem jetzt angebrochenen Quartal der Bereich Surge erneut auf der Umsatzseite unter Druck stehen wird. Man begründet das im Earnings Call mit einmal unvorteilhaften Währungsschwankungen, mit der Tatsache, dass in der EU die De Minimis-Regelung ausgelaufen ist. Das hat den Einzelhandelsbereich getroffen und das Ende der WM hat im Vergleich zum vorhergehenden zweiten Quartal auch zu einer Verschlechterung geführt. Die Sonnenseite bei Google ist das Cloud-Wachstum ähnlich wie bei Microsoft sehr stark. Der Cloud-Umsatz lag bei 30,7 Milliarden. 29 Milliarden hatte die Wall Street erwartet. Wir sehen auch. Dass der frei verfügbare Cashflow die Erwartungen verfehlt hat. Wir waren hier tiefer im roten Bereich, als die Wall Street erwartet hat. Also jetzt schauen wir uns mal die Analysten-Kommentare heute an und man muss sagen, dass eigentlich keiner das hat kommen sehen. Cantor Fitzgerald hatte die Aktie vorher mit kaufen empfohlen, Goldman Sachs ebenfalls empfohlen. Die UBS, eine der wenigen, die es hier wirklich richtig hatten, die hatten den Wert schon vor Bekanntgabe der Zahlen nur mit neutral eingestuft. Und die Kursziele für Google sinken heute auf breiter Front. Bei Kenter Fitzgerald auf 350, bei Goldman Sachs auf 385. Die UBS bleibt bei neutral und sieht die Aktie bei 332 Dollar. Die Kernaussagen der Analysten, wir haben bei Google im Search-Bereich, weniger Dynamik gesehen, die Search-Umsätze, so Goldman Sachs, haben aus einer Kombination aus sehr schwierigen Vorjahresvergleichen und unvorteilhafter Währungsentwicklungen gelitten. Naja, wenn Goldman Sachs darin das eigentliche Problem sieht, und nicht darin, dass AI-Agenten jetzt anfangen, das Kernbusiness von Google zu untergraben, also den Search-Bereich, dann müsste das eigentlich noch verdaubar sein und Goldman Sachs betont, dass das Cloud-Wachstum mit 103%, und der Auftragsbestand, der Backlog 561 Milliarden Dollar ausgesprochen stark sei, Das Problem in diesem Segment sind die Kapazitäten, es ist nicht ausreichend Compute Power vorhanden, um diese Nachfrage letztendlich bedienen zu können. Man bleibt bei der Kaufempfehlung, 385 Dollar. Wir haben Cantor Fitzgerald, die auch betonen, EBITDA, Ergebnis vor Zinsensteuer und Abschreibung, lag unter den Schätzungen, Search-Wachstum unter den Erwartungen, aber, und das werden wir oft hören heute, das Wachstum im Cloud-Bereich sehr stark, sehr starke Nachfrage im Bereich der TPUs. Und weiterhin sehr beeindruckende Innovationskraft bei Gemini, was langfristig zur Upside sorgen sollte. Und Cantor Fitzgerald betont, man sollte die Kursschwäche nutzen bei Google, um diese Positionen auszubauen. Machen wir mit Microsoft weiter. Auffällig ist, dass die Kursverluste... Bei schlechteren Nachrichten exorbitant höher sind als die Kursgewinne nach wirklich guten Nachrichten. Denn Microsoft sieht auf breiter Front steigende Kursziele. Barclays 610 Dollar, Cantor Fitzgerald 630, die Bank of America auch 630, Guggenheim 595 und die Citigroup 680. Morgan Stanley 650 Dollar, Wells Fargo 750 Dollar. Wir sehen auf breiter Front überall Kaufempfehlungen. Man betont, dass vor allen Dingen das Wachstum bei Azure sehr beeindruckend ist. Jetzt im angebrochenen Quartal peilt Microsoft 49 bis 50 Prozent Wachstum an. Das beschleunigt sich also. So Kenter Fitzgerald bezieht sich auch in erster Linie auf dieses wichtige Segment. Bank of America genau das gleiche, sehr starkes erstes Fiskalquartal für Microsoft. Azure-Wachstum gewinnt weiter an Dynamik und man ist sehr vorteilhaft positioniert in Sachen Infrastruktur, Könnte also verschiedene Wege gehen, um AI-Nahfrage zu monetarisieren. Bei Guggenheim auch hier, es geht nur um Azure, mehr Wachstum. Die Citigroup, sehr starkes erstes Fiskalquartal. Also ihr seht, das Feedback zu Microsoft ist hier ausgesprochen positiv. So, jetzt machen wir mal mit Oracle weiter. Die Meldung kam bereits gestern. Oracle hatte gestern um 2.20 Uhr meiner Zeit 19.20 Uhr den Analystentag und hat dort also betont, dass, man für das Fiskaljahr 2030. Mindestens 225 Milliarden Dollar Umsatz anpeilt mit einem Gewinn pro Aktie von mindestens 21 Dollar. Aber man muss sagen, dass beides nur unwesentlich über den Erwartungen des Marktes liegt. Die Wall Street hatte ohnehin schon 224 Milliarden Umsatz angepasst, werden also gerade mal eine Milliarde mehr sein als erwartet. Und der Ertrag pro Aktie sollte bei 20,40 Dollar liegen, jetzt soll es also mindestens 21 Dollar sein. Das ist gut, muss man sagen. Die Aktie hat ja gestern auch einen schönen Sprung gehabt. Aber ich glaube, was den Wert vor allem anfacht, war die Kernaussage. Dass man im Fiskaljahr 2029, mindestens 30 Milliarden Dollar an frei verfügbarem Cashflow generieren will. Und hier rechnete die Wall Street mit negativem Cashflow. Das war also die wirklich große Überraschung. Und das signalisiert, das Unternehmen wird in der Lage sein, den AI-Ausbau auch aus der eigenen Tasche mit zu finanzieren. Man plant nicht mehr als 20 Milliarden Dollar an Kapital aufzutreiben zwischen jetzt und dem Fiskaljahr 2030, 10 Milliarden durch die Ausgabe von Aktien, 10 Milliarden durch Anleihen. Und am Rande bemerkt, Microsoft hat im Earnings Call auch durchblicken lassen, dass man in der Lage sein könnte, nochmal eine Kapitalerhöhung zu machen. Das nur für den Hinterkopf bei den Aktien von Microsoft. Also. Oracle, heute auch schwächer, Microsoft, Google und ich springe jetzt mal, ich komme gleich zum Tech-Sektor nochmal zurück. Aber wir haben heute Morgen auch deutliche Kursschwäche bei den Aktien von Caterpillar und das füttert eben auch mit rein in diese AI und Data Center Thematik. Die Zahlen von Caterpillar waren eigentlich ganz gut, der Ertrag über den Zielen die Margen besser. Der Umsatz lag aber nur im Rahmen der Erwartungen und das wird der Aktie stückweit zum Verhängnis, weil das Management betont, dass in dem jetzt angebrochenen vierten Quartal. Nur mit einem moderaten Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr zu rechnen sei. Also die Wall Street rechnet mit fast 14% Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr. Das Management sagt, moderates Umsatzwachstum und wir sitzen da und dürfen jetzt spekulieren, was das letztendlich bedeuten sollte. Darunter leidet die Aktie, obgleich man sagen muss, dass der Auftragsbestand von Caterpillar, das ist die Sonnenseite, extrem stark gestiegen ist, um 96% auf 78 Milliarden Dollar. Das sind 6 Milliarden mehr als im vorhergehenden zweiten Quartal. Aber ihr seht selber, dass dieser AI-Trade nach der deutlichen Erholung in den letzten Tagen jetzt massiv untergraben wird. Die CapEx-Aussagen von Oracle, die Verfehlung bei CapEx, Microsoft und Google, das facht die Sorge an, haben wir jetzt Zenit-Wachstum möglicherweise tatsächlich erreicht. Caterpillar kommt um die Ecke und sagt, ja, also nur moderates Umsatzwachstum, das füttert auch in die Sorge mit rein und dementsprechend gehen also viele dieser Werte heute wieder in Flammen auf. Und der Optimismus, den wir in den letzten Tagen aufgebaut haben, verfliegt schon wieder mit deutlichen Kurseinbrüchen auch außerhalb dieser Sektoren. Also wenn man sich zum Beispiel Fortinet anschaut, holy cow, ein 26 Prozent Kurseinbruch heute Morgen. Das ist wirklich happig. Wir haben... Analysten-Kommentare, sehr viele auch. Die Aktie ist jetzt nach dem Opening der Wall Street 26% im Minus. Schauen wir uns die Zahlen von Fortinet an. Die Ironie ist, dass der Ertrag pro Aktie eigentlich über den Erwartungen lag und es wurden 1,2 Milliarden Dollar an weiteren Aktienrückkäufen genehmigt. Die Aussichten für das vierte Quartal gemessen am Mittelwert liegen auch über den Erwartungen des Marktes. Also wo liegt jetzt das Problem? Und das liegt leider Gottes im Detail. Schauen wir uns das hier mal an. BTIG senkt die Kursziele auf 186. Die Bank of America bleibt nur bei neutral, sieht die Aktie bei 140. Cantor Fitzgerald auch nur neutral, 145. Wir sehen also auf breiter Front sinkende Kursziele. Und hier liegt der Hund begraben. Man hat Bedenken, dass das Produktwachstum den Zenit erreicht und überschritten hat, so Cantor Fitzgerald. Auch die Bank of America betont, Produkt- und Serviceumsätze im letzten Quartal lagen unter den Erwartungen des Marktes. BTIG betont auch, dass BTIG ist der einzige, der wirklich noch bullisch ist, stärker. Da bleibt man bei der Kaufempfehlung. Ich meine, klar, die haben es nicht kommen sehen und die Bank America und Cantor Fitzgerald waren wenigstens schon bei neutral vor diesem Desaster gestern Abend. Und BTIG sagt, naja, Unternehmen ist weiterhin optimistisch, dass man von den AI-Ausgaben profitieren wird im Bereich Cyber Security. Das waren mal die wichtigsten vier Kommentare heute. Bank of America, wie gesagt, stuft die Aktie jetzt auf Halten ab mit einem Kursziel von 140 Dollar. Also der Wert einer der mit Abstand größten Verlierer. Und jetzt, wo die Wall Street geöffnet ist, lasst mich ganz kurz ServiceNow anschauen. Ein Kurseinbruch von 23 Prozent bei ServiceNow. Das ist wirklich heftig. Die Aktie wird heute Morgen auch von zahlreichen Analysten verteidigt. Ein Viertel des Börsenwerts verloren nach Quartalszahlen, die eigentlich nicht wirklich ein so großes Desaster sind, wie der Kurseinbruch reflektiert. Aber es lässt tief blicken, wie letztendlich gesehen die Stimmung an der Wall Street aktuell ist. Wow, also schauen wir uns die Zahlen von ServiceNow an. Wir hatten vor allen Dingen bei den wiederkehrenden Umsätzen eine leichte Enttäuschung bei den Aussichten. Barclays senkt das Ziel auf 152, bleibt bei der Kaufempfehlung. Auch hier haben die Analysten es nicht kommen sehen. Man beschreibt das dritte Quartal bei Barclays als solide, aber die Aussichten für das vierte Quartal seien weich, also unter den Erwartungen. Und der starke Abverkauf der Aktie sei eigentlich eine Indikation dafür, dass die langfristige Story bei ServiceNow jetzt nicht mehr intakt sei. Barclays widerspricht dem und sagt, die Story bleibt intakt. Also man bleibt bei der Kaufempfehlung. Cantor Fitzgerald senkt das Ziel der Aktie auf 201, bleibt bei Übergewichten und sagt, dass die Aktie sehr schwer getroffen wird, vor allen Dingen durch ein sehr noisy Quartal. Das Quartal. Beinhaltet sehr viel Lärm. Man betont, dass hier eine Einstiegsgelegenheit jetzt geschaffen wurde durch den starken Kurseinbruch der Aktie. Die Citigroup bleibt auch bei der Kaufempfehlung, senkt das Ziel auf 157 und sagt, das dritte Quartal sei sehr gemischt ausgefallen, underwhelming, also hat einen jetzt nicht gerade vom Stuhl gehauen. Investoren müssen bei der Integration von AI mehr Geduld mitbringen. Jeffreys senkt das Ziel auf 145, bleibt auch bei der Kaufempfehlung. Betont, dass die Initiativen, die das Management ergriffen hat, sich langfristig auszahlen sollten. JP Morgan sagt auch, Quartal beinhaltet viel Lärm. Man bleibt aber jetzt bei der Kaufempfehlung, das Kursziel hier wird sogar angehoben auf 160 Dollar. Ja, das sind wirklich schon happige Kurseinbrüche, die wir heute Morgen sehen. Ein Viertel des Börsenwerts bei ServiceNow ausradiert nach Zahlen, die weiß Gott nicht so katastrophal sind, wie die Aktie heute Morgen reflektiert. Boy, ein wirklich harter Tag im Tech-Sektor. Schauen wir uns noch ein paar Earnings an, kurz im Übertiefflug sozusagen, nur um sie mal mit erwähnt zu haben. Wir haben STMicro, da war das dritte Quartal auf der Umsatzseite besser als erwartet. STMicro ist 1% im Minus, die Aussichten waren Bullish. Wir hatten den Chip Maschinenbauer KLA mit Ergebnissen. Die Aktie ist 4% im Plus, Ertrag über den Zielen Aussichten angehoben. Bei Ebay hatten wir auch ganz gute Zahlen, viele Analystenkommentare, die Bullish sind. Ertrag über den Zielen, Aussichten sind auch über den Erwartungen. Die Aktie legt 2% zu. Und außerhalb des Tech-Sektors haben wir noch eine Eli Lilly, die 8% zulegen kann. Sehr, sehr starkes Wachstum im Bereich der Gewichtsverlustmedikamente. Aussichten wurden auch angehoben. Also sehr starke Zahlen und die Aktie ist 8% im Plus. Der Pharmakonzern Merck hat ebenfalls Zahlen gemeldet. Die Aktie ist 5% im Plus Ertrag und Umsatz über den Zielen. Und last but not least DoorDash. Da gab es tagelang Spekulationen an der Übernahme. Die Aktie ist jetzt 2% im Plus. EBITDA lag leicht über den Schätzungen der Umsatz auch. Die Aussichten sind gemischt. Spannend ist vor allen Dingen, dass man jetzt in der Tat Instacart übernehmen wird für 17 Milliarden Dollar, 65 Dollar pro Aktie. Dordash war deshalb in den letzten Tagen schwächer, ist aber heute auf der Gewinnerseite. Ford profitiert von den Zahlen leicht im Plus. FedEx auch nach den Zahlen leicht im Plus. Wir haben Honeywell Aerospace, wird ordentlich rasiert, minus 11 Prozent auch. Auch hier muss man sagen, der Ertrag pro Aktie lag über den Schätzungen, der Umsatz auch. Doch die langfristigen Ertragsaussichten werden angehoben und die Aktie trotzdem 11% im Minus. Es ist wirklich schon der Hammer, wie wenig gute Zahlen honoriert werden und schlechte Nass reinziehen und Vermögen in Flammen aufgehen lässt. Chipotle ist hier eine angenehme Ausnahme. Chipotle hat die Ertragsschätzungen verfehlt wegen Margendruck, aber die Umsätze der schon länger geöffneten Restaurants waren ein bisschen höher als erwartet. Da stützt den Wert und Carvana kann 12% zulegen. Da waren die Zahlen und Aussichten auch ganz gut. Last but not least, T-Mobile. Unverändert nach den Ergebnissen, die ganz gut waren. Wir haben Gerüchte im Markt. Bloomberg berichtet, dass Marvell plant, Lumentum zu übernehmen. Lumentum ist 3% auf der Gewinnerseite. Marvell ist 12% im Minus. Und zwar berichtet Bloomberg, dass Marvell für Lumentum rund 85 Milliarden Dollar mindestens zahlen könnte. Die Aktie also unter Abgabedruck. Und wir haben eine sehr spannende Story heute in der New York Times zu Nvidia. Die Aktie ist 1% im Minus und zwar berichtet die New York Times, dass. Eine chinesische Geschäftsfrau im Umfeld von Jensen Huang, die eng in Kommunikation stand, mit Jensen Huang wohl anscheinend für den chinesischen Geheimdienst gearbeitet hat. Sie habe geheime Informationen von Jensen Huang an China weitergeleitet, so jedenfalls die New York Times. An der Stelle steht also Nvidia auch mit in den Schlagzeilen. Boy, also das ist wirklich ganz schön stürmisch heute. Jetzt haben wir heute Abend noch die Zahlen von Amazon, von Intel, von Mondelez, von Reddit, von Starbucks, von Sandys, von Twilio. Aber vor allen Dingen Amazon wird jetzt hier spannend. Wird Amazon auch bei den CapEx-Investitionen die Erwartungen der Wall Street verfehlen, dann wird das die Sorge vor einer Abkühlung letztendlich gesehen nochmals deutlich anfachen. Also, Schwierige Zeiten an der Wall Street, muss man sagen. Dafür haben wir ein bisschen Hoffnung, dass das Thema erneute Angriffe auf den Iran vielleicht verschoben werden könnte. Und zwar berichtet das Wall Street Journal, dass Vizepräsident J.D. Vance die Hardliner-Mitglieder des iranischen Regimes angesprochen hat, um direkt zu verhandeln. Und Katar arbeitet daran, den Iran davon zu überzeugen, UN-Inspektoren zuzulassen, um die beschädigten Atomanlagen zu besichtigen. Al-Arabia berichtet auch, der Iran sei gewillt, bei einer Einigung die Straße von Humus binnen vier Tage wieder zu öffnen. Es soll noch vor dem 4. November dazu ein Treffen geben, inszeniert von der Türkei. Also hier bleibt es spannend. Ja, ich wünsche euch nichtsdestotrotz hoffentlich nicht zu viele Verluste. Wir sehen uns nachher wieder. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.