Heute ist Mittwoch, der 4. November. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Ja, die Demokraten, könnte man sagen, schreiben nahezu Geschichte. Ein blauer Tsunami mit einer starken Dominanz der Demokraten im Senat und im Repräsentantenhaus. Die Demokraten haben auch in allen wichtigen Datacenter-Bundesstaaten die Wahlen teils entschieden gewonnen. Im AI-Sektor sehen wir daher auch nur bedingte Kursgewinne. Viele dieser Werte stehen eher unter Druck. Insgesamt sind es die Standardwerte, die am meisten profitieren. Der Dow Jones donnert nach oben. Die Quartals dann im Tech-Sektor waren eigentlich ganz gut. AMD, Arista Network, Astera Labs konnten alle überzeugen. Wir sehen teils Kursgewinne, aber die sich teils auch in Grenzen halten aufgrund der Midterm Election Ergebnisse. Bei den Standardwerten sehr starke Kursgewinne, 3M auch mit einem Aktienrückkaufprogramm. Wir haben die Aktien von Stanley Black & Decker solide auf der Gewinnerseite. McDonalds kann nach den Zahlen auch zulegen, also das Pendel schlägt in Richtung der Standardwerte. So, Guys, jetzt wieder viel los. Mit einem großen Lächeln heute Morgen aufgestanden. Letzte Nacht um 2 Uhr schon mal die Märkte gecheckt mit dem Nasdaq. Letzte Nacht zeitweise 500 Punkte im Minus. Im Prinzip, Polymarket lag vollkommen richtig. Wir sehen eine mega blaue Welle. Die Demokraten haben mit Abstand die Mehrheit im Senat und Repräsentantenhaus gewonnen. Die Auszählungen sind noch nicht komplett durch, aber aktuell sieht es danach aus, dass der Senat zu 54 Sitzen von den Demokraten dominiert wird, 44 Sitze für die Republikaner. Wenn man sich das Repräsentantenhaus anschaut, ein noch klaffenderer Unterschied. Schied die Demokraten 250 Sitze, die Republikaner nur 160 Sitze. Und ich glaube, das eigentlich Überraschende war nicht, dass die Demokraten derart stark abgeschnitten haben, beziehungsweise dass die Demokraten beide Häuser dominieren. Das wirklich Überraschende war das Ausmaß, mit dem man die blaue Welle jetzt über Washington schwappt. Wir schauen uns mal den Bundesstaat Texas hier an. 55 Prozent der Stimmen für den demokratischen Kandidaten James Tallarico, der Ken Paxton damit quasi in den Ruhestand schickt, dass ein Bundesstaat wie Texas in den Händen der Demokraten ist. Das lässt letztendlich gesehen wirklich schon tief blicken. Mein Fazit, wir sehen hier eine Wahl, in der Hoffnung gesiegt hat gegen Hass und vor allen Dingen auch gegen Fakten. Die Fakten über die Lüge, denn die Lebenshaltungskosten in den USA sind unter der Trump-Administration weiter gestiegen. Das sehen wir auch übrigens hier mal an den Umfragewerten. Was war den Wählern eigentlich wirklich wichtig? Korruption 54 Prozent. Und wir werden jetzt im Zuge der nächsten Monate wahrscheinlich sehr viele Untersuchungen sehen gegen Korruption, möglicherweise auch gegen Elon Musk. Elon Musk hat selber 500 Millionen Dollar in den Wahlkampf der Republikaner investiert. Insofern sehen wir auch den Sieg der Stimme der Bevölkerung über das Kapital. Der zweitwichtigste Faktor, die Lebenshaltungskosten, 49 Prozent der Befragten, einer der ganz entscheidenden Faktoren, also Korruption, Lebenshaltungskosten. Das geht hier also einmal um das Thema Inflation, angefacht durch die Zölle und dann noch mehr angefacht letztendlich auch durch den Iran-Krieg. Donald Trump hat ja im Prinzip alle Chancen gehabt, die Inflation weiter nach unten zu treiben, hätte er nicht durch die Zölle die Güterpreisinflation zunächst angefacht und dann durch den Iran-Krieg diese Welle auch noch weiter verstärkt. Und ich glaube, das ist für mich jedenfalls einer der wichtigen Faktoren. Es geht nicht darum, Donald Trump zu bashen. Es geht darum, sich tatsächlich mal anzuschauen, wie sich das Land in den ersten zwei Jahren seiner Präsidentschaft entwickelt hat. Seine Politik war in vielerlei Hinsicht ein Rohrkrepierer. Da muss man einfach ehrlich sein. Wenn man jetzt betont, aber das nominale Wachstum der USA sei doch so stark unter der Trump-Administration, dann sollte man nicht vergessen, dass die Neuverschuldung wesentlich stärker gestiegen ist, als, letztendlich an Wirtschaftsleistungen geschaffen wurde. Und Inflation ist höher als zu Beginn seiner, also die Inflation ist ein Stück weit zurückgelaufen, aber immer noch auf sehr hohen Niveaus. Die Benzinpreise sind im Zuge des Irankriegs deutlich nach oben gelaufen. Also sehr viele Faktoren seiner Politik sind letztendlich gesehen nach hinten losgegangen und zwar auf Kosten der eigenen Bevölkerung. Also Korruption, Lebenshaltungskosten, die dominieren ein Thema. Danach kommt das Thema, wie die Immigrationspolitik im Prinzip umgesetzt wird. Da geht es also letztendlich gesehen auch um Eis. Der Krieg mit dem Iran auf vierter Stelle mit 34 Prozent. Ihr wisst, die meisten Republikaner waren von Beginn an gegen den Iran-Krieg und Donald Trump hatte versprochen, unter ihm wird es keinen Iran-Krieg geben. Auch dieses Versprechen vor den Präsidentschaftswahlen hat er gebrochen. Und ganz interessant, deshalb habe ich das hier auch nochmal mit eingebunden, wie wichtig ist eigentlich das Thema AI und Datacenter tatsächlich? Man hatte den Eindruck, dass das das dominierende Thema sein würde der Demokraten. Es wurde immer wieder betont, man müsse AI stärker regulieren, man müsse Datacenter einfangen. Für die Wähler ist dieses Thema gerade mal auf Platz 19 von 22 Plätzen gewesen, also hier nicht alles nach der Reihenfolge. Nur 23 Prozent der Wähler betonen, dass das Thema AI und Data Center in diesem Wahlkampf wirklich entschieden gewesen ist. Jetzt haben wir heute Morgen negative Kommentare zu den Datacenter-Werten von Goldman Sachs. Goldman Sachs betont also, dass der Sieg der Demokraten 45 Prozent der US-Datacenter-Erweiterung bedrohen könnte. Allein Texas macht 25 Prozent der geplanten Kapazitäten aus. Texas, Georgia und Michigan könnten Einschränkungen bei Steuererleichterungen, bei Strom-, Wasser- und Umweltgenehmigungen einführen. Allerdings erwartet Goldman Sachs, dass solcher Baustopp von kurzer Dauer sein wird, da der politische Druck mit der Zeit nachlässt. Und ich glaube, dass dieses Element nicht ganz unwichtig ist, dass die Tech-Werte heute nicht mitlaufen, überrascht nicht. Andererseits darf man nicht vergessen, dass obwohl die Demokraten in wirklich allen entscheidenden Datacenter-Bundesstaaten gewonnen haben, In vielen dieser Bundesstaaten sind Datacenter eben doch auch und der Bau der Datacenter. Ein wichtiger Wirtschaftsmotor und zwischen Wahlkampf und ich sitze dann letztendlich in der Rolle des Gouverneurs oder des Senators ist immer noch ein großer Unterschied. Aber die Demokraten haben in allen wichtigen Datacenter-Staaten gewonnen, teils deutlich, also Texas, Georgia, Ohio, Pennsylvania, Wisconsin, Arizona, Michigan, Iowa, New Mexico und Ohio. Das sind alles Bundesstaaten, die in Sachen Data Center dominieren. Besonders schockierend natürlich das Wahlergebnis in Texas, dass hier letztendlich Abbott, der republikanische Kandidat, mit einem so großen Abstand quasi in die Wüste geschickt wurde im Bundesstaat Texas. Aus Donald Trump. Und ich glaube, das ist auch ein Punkt, weshalb die Wall Street heute steigt. Das Schlechteste wäre gewesen, wenn wir kein klares Wahlergebnis gehabt hätten. Also. So enge Resultate, dass zu guter Letzt die Republikaner, dass Donald Trump die Möglichkeit hat, über das Justizministerium zu klagen, wieder eine neue Auszählung, wieder neu zu starten. Aber das Wahlergebnis ist so vernichtend für die Republikaner, dass dieses Risiko gebannt ist. Donald Trump hat gegenüber der New York Times schon erklärt, dass er diese Wahl anerkennt. Das Wahlergebnis wäre deutlich besser ausgefallen, wenn sein Name auf den Stimmzetteln gewesen wäre. Also in anderen Worten, seine republikanischen Kandidaten sind selbst schuld, dass sie verloren haben. Auch das zeugt mal wieder von unfassbarer Arroganz. Und ich glaube, das wird auch für die Republikaner in den nächsten Monaten eine ziemliche Herausforderung werden. Für die Demokraten auch. Die Demokraten müssen aufpassen, dass sie jetzt nicht wild quasi Abrechnungen machen, politische Abrechnungen machen und reihenweise die Kandidaten dann mit Untersuchungen übersehen. Sehen, vielleicht ein Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump einleiten. Das könnten sehr schnell für die Demokraten nach hinten losgehen. Gleichfalls, Müssen die Republikaner aber auch realisieren, dass einer der Gründe, weshalb das Volk sie so stark abgestraft hat, letztendlich auch das Schweigen der Republikaner war. Wo war der Widerstand in der eigenen Partei gegen das teils sehr irrationale und aggressive, erratische und schadhafte Vorgehen. Ihres Präsidenten von Donald Trump? Also die Republikaner müssen sich gerade mit Blick auch auf die Präsidentschaftswahlen in zwei Jahren schon die Frage stellen, wie sie sich selbst positionieren wollen. Die Chancen von Vance als Präsidentschaftskandidat aufgestellt zu werden, haben mit den Zwischenwahlen jedenfalls vernichtend nachgelassen. Rubio hat hier möglicherweise noch etwas bessere Karten. De Santis im Lager der Republikaner müsste hier jetzt eigentlich mittlerweile stärker positioniert sein. Was ich persönlich wirklich toll finde, schaut man sich mal an, wer bei den Demokraten alles so gewonnen hat. Zum einen gibt es sehr, sehr viele junge Kandidaten im Vergleich zu den teils schon ziemlich grauen und überalternden Kandidaten der Republikaner. Also sehr junge Politiker. Punkt zwei, sehr diverse. Wir haben unfassbar viele Frauen gehabt, die in diesem Rennen gewonnen haben. Wir hatten sehr viele Minorities, Minderheiten, die sehr gut abgeschnitten haben, bis hin zu Frauen. Und Abdullah el-Sayed, der jetzt als erster muslimischer Senator ernannt wurde, ich musste so herzlich lachen, als er sagte, Donald Trump mag meinen Namen nicht, Abdullah. Aber wenn Abdullah aus Katar ihm ein Flugzeug schenkt, dann ist der Name eigentlich vollkommen okay. Und ich finde, damit hat das wirklich auf den Punkt gebracht. Enough is enough. Es reicht dem Volk. Das Volk wollte mit Donald Trump Veränderungen haben. Sie haben Zerstörung in vielerlei Hinsicht bekommen, wenn man auf die Inflation schaut und letztendlich gesehen auch auf das Thema der Handelspolitik. Wie viele Alliierten hat man vor den Kopf gestoßen und damit auch die Welt mit der Welt geschadet? Interessant auch zu sehen, wie viele Populisten in den letzten Wochen abgewählt wurden. Wenn man nach Serbien schaut, der starke Mann abgewählt, vor vier Monaten Viktor Orbán schon in Ungarn in die Wüste geschickt, Bolsonaro in Brasilien, der laut Polymarket ja siegen sollte, auch verabschiedet und jetzt die massive Ohrfeige für die Republikaner und auch für Donald Trump. Also hier sieht man, dass populistischer Kapitalismus zu guter Letzt kein Garant dafür ist, Wahlen zu gewinnen und ja, ich muss sagen, schon eine gewisse Erleichterung, die hier zu spüren ist. Jetzt spreche ich aber in diesem Punkt als ein Europäer, der seit über 30 Jahren in den Vereinigten Staaten lebt. Ich will mir nichtsdestotrotz nochmal anschauen, wie sich diese Entwicklung jetzt auf den Aktienmarkt auswirken wird. JP Morgan hatte sich gestern bereits dazu geäußert, ich hatte das gestern auch schon mit abgedeckt, dass vor allen Dingen die europäischen Aktienmärkte noch viel mehr profitieren werden als die Aktienmärkte in Asien. Gleichzeitig meldet sich Goldman Sachs heute Morgen mit einer ganzen Reihe von Sektoren, wie kann man jetzt diesen Trade letztendlich navigieren. Ich will das auch nochmal ganz kurz hier vertiefen. Goldman Sachs hat also unter anderem die Bereiche erneuerbare Energie hervorgehoben. First Solar wird hier unter anderem genannt und Enphase Energy. Long Position auch auf die Strominfrastruktur wertet. Das Thema wird weiter dominieren. Also zum Beispiel eine Hubble oder eine MassTech wurden hier erwähnt. Man sollte Positionen absichern im Bereich der Hyperscaler, weil ihr nennt hier unter anderem Oracle. Oracle ist schwächer heute Morgen. Aber auch Meta, Google, Amazon und Microsoft werden hier genannt. Also hier heißt es also nicht schlichtweg verkaufen, sondern Positionen absichern. Das gleiche sagt man zu den Data Center Equipment Unternehmen. Hier nennt man unter anderem Vertiv und auch Arista Networks die Zahlen gemeldet haben, die sehr stark waren. Arista Networks konnte im dritten Quartal deutlich schlagen, die Umsätze auch deutlich besser, die Aussichten wurden angehoben. Da gibt es nicht viel auszusetzen, aber es könnte auch ein Sektor sein, der durch den Sieg der Demokraten mit überschattet wird. Im Healthcare-Bereich rät man zu Long-Positionen im Bereich von zum Beispiel Tenant Healthcare, HCA Healthcare. Man rät dazu, Big Pharma-Aktien zu shorten, also auf sinkende Kurse zu setzen. Genannt werden hier Ila Lili, Merck, Pfizer, Bristol Myers und AbbVie. Im Bereich der Rüstungswerte auch ein Sektor, der jetzt auf Shorten abgestuft wird. Betroffen sind Lockheed Martin, Northrop Grumman unter anderem. Und jetzt wird es interessant. Wall Street meets Washington. Wir haben Big Tech Aktien mit Short Empfehlungen für Apple, Google, Amazon und Meta. Wir haben Investmentbanken mit Short-Empfehlungen, Goldman Sachs, Morgan Stanley und Jefferies. Wir haben im Kryptobereich, der natürlich auch sehr starke Fürsprecher hatte durch die Republikaner, auch wenn vieles hier zu guter Letzt nicht so durchgedrückt wurde, wie man dachte ursprünglich. Aber Kryptobereich mit Short, Coinbase, Strategy, Circle und Robinhood werden hier genannt. Zollsensible Werte, auch mit Short Position, Best Buy, Nike, Stanley Black und Decker die Zahlen gemeldet haben. Und die Bauwerte werden aufgestuft auf Kaufen, weil das Thema Affordability in den Vordergrund rückt und die Renditen der Staatsanleihen jetzt erstmal sinken müsste. Hier wird genannt D.R. Horton, Lenar, Pulte Group und Tall Brothers. Und bei Lenar kauft hier schon seit geraumer Zeit auch Berkshire Hathaway kräftig mit dazu. Ja, also sehr interessant zu sehen, wie das Feedback hier an der Wall Street ausfällt. Im kommenden Jahr wird vor allen Dingen das Wort Veto eine sehr große Rolle spielen. Donald Trump ist immer noch Präsident der Vereinigten Staaten und wir haben im Senat immer noch den sogenannten Silly Buster. Da haben die Republikaner also immer noch Möglichkeiten, sehr viele Gesetzesentwürfe zum Scheitern zu bringen, dass letztendlich gesehen auch der Präsident hier ein Veto einlegen wird. Ja, also das nächste Jahr, glaube ich, wird spannend und vor allen Dingen wird auch immer noch einige Herausforderungen mit sich bringen. Gerade im AI-Universum, nicht nur regulatorisch gesehen, sondern letztendlich wegen der Flut von Aktien, die auf den Markt kommen. Wir werden einen so starken Anstieg haben an neuen Aktien, dass die Kapitalflüsse in dem Sektor insgesamt auch schwieriger werden. So, Thema Iran hat sich Trump schon geäußert gegenüber der Financial Times. Keine unmittelbaren Maßnahmen notwendig und nur mit einem erneuten Angriff auf den Iran. Da rudert Trump zurück. Und ich bin da nach wie vor der Meinung, dass hier der diplomatische Weg jetzt gerade auch nach dem Wahlergebnis der wahrscheinlichere ist. Wir haben heute Abend noch Zahlen von Arm und Qualcomm. Das wird wichtig sein. Morgen dann Airbnb, Affirm und Akamai und am Freitag die US-Arbeitsmarktdaten für den Oktober. Also die Woche bleibt insgesamt noch ziemlich bewegt. Jetzt kommen wir ganz kurz nochmal zu den Tech-Ergebnissen. Also wir können heute fast eine Stunde hier streamen und Sendungen machen, weil es unglaublich viele Nachrichten gibt. Fangen wir mal mit AMD an. Die Aktie war gestern nachbörslich zunächst einmal 6-7% auf der Gewinnerseite. Das haben die Optionsmärkte auch signalisiert, aber interessant zu sehen, dass AMD, naja doch jetzt schießt AMD doch rüber nach oben. Die Aktie war vorbörsig nur unverändert und jetzt ist der Wert doch 5% im Plus. Da geht es also jetzt aufwärts berechtigtermaßen. Der Trag pro Aktie war besser, die Umsätze höher, die Margen waren besser, die operativen Margen jedenfalls. Und im Gegensatz zu Intel ist man im PC-Sektor nicht so stark vertreten. Das heißt, der Bereich Data Center konnte die Flaute im PC-Geschäft mehr als wettmachen. Das Wachstum war hier höher als erwartet. Die Umsatzaussichten wurden angehoben, obgleich die Bruttomargen minimal verfehlen werden. Aber unterm Strich sind das sehr gute Zahlen gewesen. JP Morgan hebt das Kursziel auf 575 Dollar an, bleibt aber nur bei neutralen. Die Bank of America sieht den Wert bei 650 Dollar und betont, AMD hat mit den Zahlen eigentlich alles abgehakt, was man hätte abhaken müssen. Man hebt die Gewinnschätzungen für 27 und 28 an. Bei der Bank of America bleibt also bei AMD positiv. Piper Sandler hebt das Kursziel auf 650 an, bleibt auch bei der Kaufempfehlung und sagt auch, also drittes Quartal war gut, Ertrags- und Umsatzziele geschlagen, Aussichten angehoben, auch über den Erwartungen des Marktes, also da bleibt man an Bord. Ich will jetzt nicht jeden Analysten hier durchnudeln. Wells Fargo bleibt bei Kaufen, Kursziel 650 Dollar. Also unterm Strich gesehen sehr gutes Feedback zu den Zahlen, die hier gemeldet wurden. Arista Networks zieht jetzt nach dem Opening auch stärker an. Wir waren anfangs nur 3% im Plus, aber die Zahlen sind in der Tat sehr gut. Der Ertrag pro Aktie 1,20 Dollar, 1,08 Dollar erwartet. 21% Umsatzwachstum und zwar im Vergleich zum letzten Quartal. 58 Prozent Umsatzwachstum im Vorjahresvergleich. Das sind unfassbar starke Zahlen und die Aussichten werden auch noch angehoben. Die Aktie kann jetzt hier zulegen. Wir sehen an der Wall Street steigende Kursziele. Morgan Stanley sieht die Aktie jetzt bei 230 Dollar. Das Unternehmen spricht von einem 220 Milliarden Dollar plus adressierbaren Markt. Das war im Earnings Call, der gestern Abend stattgefunden hat. Und wir sehen, wie gesagt, steigende Kursziele. Piper Sandler sieht die Aktie bei 260, JP Morgan bei 270 und die UBS bei 291 Dollar. Auch da bleibt man bei der Kaufempfehlung. Kommen wir zu Astera Labs. Auch hier waren die Zahlen wirklich gut. Die Aktie war vorbörsig noch stärker im Minus, ist jetzt aber mittlerweile unverändert. Auch da gibt es wirklich nichts auszusetzen. Der Ertrag war deutlich besser, die Umsätze waren deutlich besser, die Margen waren besser und die Aussichten waren auch besser. Dass die Aktie überhaupt im Minus notiert ist, finde ich wirklich erstaunlich. Wir haben ansonsten Supermicro mit Zahlen gehabt, die hatten ja ein Pre-Announcement, die Aktie, also schon vor ein paar Wochen, da war man jetzt also zu guter Letzt nicht ganz so überrascht, wobei die eigentlichen Zahlen selbst noch das Pre-Announcement schlägt, sehr gute Zahlen so gesehen, also 90,9 Milliarden Dollar Umsatz. Nach dem Pre-Announcement, also das Unternehmen hatte quasi vor einer Woche schon gesagt, also da werden wir liegen und selbst das Pre-Announcement wird geschlagen auf der Umsatzseite und bei der Margenseite und die Aussichten sind auch bullish. Bis ins Fiskaljahr 2027 hineingehen, erwartet man jetzt 75 Milliarden Umsatz. Das sind etwa 5, 6, 6,5 Milliarden mehr, als man erwartet hatte. Die Aktie ist mittlerweile auch im Plus mit 2,9 Prozent. Die Bank of America hat ein Kurs hier von 39 Dollar, bleibt aber bei einer Verkaufsempfehlung, unter anderem aufgrund des Risikos, dass die Margen auf Dauer eben nicht gehalten werden können. Auch wenn die Margen schlagen, aber unterm Strich sind die Margen immer noch vergleichsweise dünn und der Konkurrenzkampf hat hier insgesamt unlängst auch zugenommen. Also Supermicro im Plus, aber die Einordnung zu dem Wert an der Wall Street nicht wirklich so überzeugend. So, jetzt kommen wir mal zu Datadog. Die Datadog war, mal ganz kurz schauen, die Aktie war vorbörsig ziemlich stark im Minus, ist sie nach wie vor 9% im Minus. Und das, obwohl der Ertrag über den Schätzungen lag, die Margen auch. Aber die Aussichten für das vierte Quartal haben einen jetzt nicht wirklich vom Stuhl gehauen. Der Umsatz wird die Erwartungen minimal verfehlen. Die Aktie ist also 9% auf der Verliererseite. So, wir haben ansonsten Block, auch solide im Plus. Die Aktie hat gestern zunächst einmal auf die Zahlen gar nicht so gut reagiert. Ironischerweise jetzt 15% im Plus. Operative Einkommen und Ertrag wird als solide beschrieben und es sind eine Reihe neuer Produkte vorgestellt worden, unter anderem. Amazon Web Service ähnliche Services, Builder Lab wird das genannt und die Aktie ist solide, auf der Gewinnerseite kann jetzt also zu guter Letzt doch profitieren. Uber hat Zahlen gemeldet, die Aktie war anfangs 2,5% im Minus, ist jetzt auch 3,5% im Plus. Die meisten Komponenten, die wichtig sind, lagen über den Schätzungen Ertrag pro Aktie. EBITDA-Ergebnis, Umsatz, Buchungslage, 20% Wachstum auch deutlich besser als erwartet. Und bei den Aussichten lag man bei der Buchungslage minimal unter den Schätzungen. EBITDA wird ein bisschen schlagen, also deshalb war die Aktie anfangs im Minus, aber der breite Markt zieht jetzt letztendlich gesehen an. Und wir sehen also weitere Kursgewinne in diesem Bereich. So, also. Toast ist nach den Zahlen, wenn wir ganz kurz schauen, die Aktie war gestern nach den Zahlen Toast, nämlich schwächer. Jetzt ist sie drei Prozent im Plus. Die machen Software für unter anderem Restaurants. Und das Ergebnis war ganz gut, die Umsätze auch. Beides hat die Erwartungen geschlagen, aber das Produktvolumen, das abgewickelt wurde über die Plattform, ist hier enttäuschend und so ging es dann eben bei dem Wert erstmal bergab, aber mittlerweile sind wir auf der Gewinnerseite. So, nehmen wir uns die Standardwerte und ihr seht, der Dow Jones ist mit Abstand der größte Gewinner. McDonalds ist 4% im Plus nach den Zahlen. Wir haben CVS Health 10% schwächer nach den Zahlen. Wir haben Stanley, Black und Decker. 12 Prozent im Plus nach den Zahlen und Booking Holdings, nach den Zahlen 8 Prozent im Plus. Booking Holdings war gestern sehr, sehr unanheitlich, zunächst einmal sogar schwächer. Das lag auch daran, dass auf den ersten Blick die Umsätze deutlich verfehlt haben, aber das war vor allen Dingen eine bilanztechnische Buchung. Wenn man die wieder reinrechnet, war eigentlich die Umsatzlage nicht schlecht. 9,8 Milliarden und die Buchungslage lag über den Schätzungen des Marktes. Eigentlich sind die Aussichten für das vierte Quartal nicht wirklich so überzeugend. Umsatz wird gerade mal 1 Prozent wachsen. 7 Prozent hatte die Wall Street angepeilt. Die Buchungen sollen im vierten Quartal auch langsamer wachsen als erwartet. Und IPDA soll unverändert ausfallen. Vielleicht ist es die Hoffnung, dass wir jetzt nach den Midterms doch eher eine diplomatische Lösung finden in Sachen Iran-USA. Die Aktie kann jedenfalls trotzdem heute in diesem Marktumfeld zulegen. So, dann haben wir Stanley Black und Decker, auch mit sehr, sehr starken Zahlen, alles geschlagen, Aussichten angehoben, eine Milliarde Dollar an Aktienrückkaufsprogramm McDonalds. Die Aktie hat es ja in den letzten Monaten schwer gehabt, hatte jetzt ein Comeback mit den defensiven Werten. Das Quartalsergebnis war trotzdem, finde ich, uneinheitlich. Der Ertrag lag über den Schätzungen. Die Umsätze der schon länger geöffneten Restaurants ist ein bisschen stärker gewachsen als erwartet. 1,5 statt 1,4 Prozent, also macht eigentlich keinen großen Unterschied aus. Die US-Umsätze der schon länger geöffneten Restaurants sind minimal gesunken. 0,2 Prozent, 0,5 Prozent Minus hatte man erwartet, also ein bisschen besser als erwartet. Aber das Aufkommen an Gästen hier in den USA ist eher negativ. Und naja, also die Aktie ist im Plus zusammen mit den ganzen anderen defensiven Werten. Aber mal schauen, also richtig überzeugend sind die Zahlen nicht. CVS Health finde ich stückweit ein bisschen überraschend, die negative Reaktion, denn der Ertrag lag über den Schätzungen, der Umsatz auch, die Margen auch, die Ertragsaussichten würden angehoben. Man bestätigt aber, dass man den Drogeriebereich, den Apothekensegment ausgliedern wird. Das muss man sich so vor, wenn auch nie bei CVS Health war. Ich meine, das ist ja bei uns hier an jeder Ecke. Da geht man dann rein. Vorne ist dann Convenience Store. Kannst du halt alles kaufen, was du so für zu Hause brauchst. Und hinten in der Ecke ist dann irgendwo die Apotheke, wo du dir deine Medikamente besorgen kannst. Und das soll ausgegliedert werden. Aus Sicht der Analysten müsste das eigentlich eher ein neutrales Event sein, aber die Aktie wird trotzdem deutlich abgestarft. So, ich will jetzt mal mit dem ganzen Bonanza der Ergebnisse aufhören und nochmal ganz kurz über die Analysten-Kommentare gehen. Bei Apple haben wir heute eine Kaufempfehlung von Bernstein. Also so richtig überraschend ist es nicht, denn Kursziele werden nach oben geschraubt auf 380 Dollar. Apple ist fast 6% heute Morgen, ist natürlich ein Anti-AI-Trade. Je mehr Wolken am AI-Himmel, umso besser sieht auf einmal die Entscheidung von Apple aus, da nie so viel hinein investiert zu haben. Das rechnet sich jetzt bei der Aktie. Bernstein... Hebt die Aussichten an, betont, die Guidance für das erste Quartal sei auch besser gewesen als erwartet. Da haben wir halt diese Debatte gehabt, Produktumsätze besser, Service-Sparte kühlt ab. Aber es ist ein Anti-AI-Trade und der profitiert heute auch letztendlich von den Ausgang der Midterms. Adobe wird heute auf Verkaufen abgestuft von der Citigroup. Die Aktie ist trotzdem zwei Prozent im Plus. Analyst hat ein gutes Rating, 4 von 5 Sternen, hat also vergleichsweise gute Trefferquoten und man betont, die Wachstumsaussichten für das Fiskaljahr 27, sind größer, als der Markt aktuell zur Kenntnis nimmt. Also da bleibt man auf Abstand. Und Amgen nach den Zahlen, Goldman hebt die Kursziel auf 536 an, Bernstein auf 400 Dollar. Aus der Networks haben wir schon durchdiskutiert. Booking Holdings, Barclay senkt die Kursziel auf 170, bleibt bei einer Kaufempfehlung. Bank of America senkt das Kursziel auf 219 Dollar, bleibt auch bei einer Kaufempfehlung. Hm, okay. Erkennt der Fitzgerald, senkt das Kursziel auf 150, bleibt nur bei neutral. Also die Aussagen sind hier sehr gemischt. Es gibt einen großen Gewinner, den ich kurz noch ansprechen will. Das ist Duolingo. Ist auch ein AI-Verlierer, der heute deutlich zulegt. 30% Kursexplosion. Und bei Duolingo, mal abgesehen von den Zahlen, die wirklich ganz gut waren, Vor allem die täglich aktiven Nutzerzahlen waren besser als erwartet. Die haben bei einigen enttäuscht in den letzten Handelstagen. Duolingo ist hier die angenehme Ausnahme. Barclays bleibt zwar nur behalten, hebt aber das Kursziel auf 133 Dollar an. Man habe den Eindruck, dass Duolingo den Sturm erfolgreich gemeistert hat. Die UBS hebt das Ziel auf 180 Dollar an, bleibt bei einer Kaufempfehlung. Man sieht bei den, und jetzt kommt der entscheidende Punkt bei Duolingo, das Wachstum an täglich aktiven Nutzern, 29 Prozent über Vorjahr, das ist wirklich gut und ist der Hauptgrund, weshalb die Aktie heute so nach oben donnert. Und die Citigroup bleibt nur bei neutral mit Kursstil 152 Dollar. Palantir bei Barclays. Kursziel steigt auf 273 Dollar. Beat und Race Quartal. Man bleibt bei der Kaufempfehlung. Und Shopify bei Cantor Fitzgerald. Die Aktie hat sich ja gestern runtergedrückt um 8%. Heute 2% Gegenbewegung. Cantor Fitzgerald bleibt bei neutral, nachdem die Produktvolumen hier enttäuscht haben. 3M will ich kurz noch erwähnen. Da haben wir eine Ausweitung der Aktienrückkäufe um 6 Milliarden Dollar. Die Aktie ist fett im Plus 8% auf der Gewinnerseite heute und kann zusammen mit vielen Standardwerten an der Wall Street profitieren. Ja, das war heute mal ein langer Stream und auch ein etwas späterer Stream als sonst. Aber es gibt unfassbar viel abzudecken in dem aktuellen Umfeld. Jetzt wünsche ich euch einen guten Handelstag. Ich werde mich im Handelsverlauf heute nochmal zurückmelden. Ansonsten dann bis später heute Abend und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keine Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, Das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.